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Moin Moin,

Endlich ist der passende Augenblick gekommen, wieder ein Lebenszeichen von mir abzusetzen. Wonach Strom und Internet rar sind, hat sich jedoch einiges an Material angesammelt.

 

Von Lübeck ging es nach Travemünde, nach 2 Tagen warten auf günstigen Wind, ging es aufs Blaue in Richtung Ost. Der Anfangs schwache achterlich Wind frischte von Zeit zu Zeit auf, sodass die Reise Höhe Boltenhagen zum ersten mal kritisch wurde. Bei einer Halse grub sich der Bug in eine Welle und lies das Boot fast kentern. Dabei verlor ich meinen Wasserkanister, Pütz und Schwamm - die Hose war zum ersten mal voll. Zum bergen war der Wind vor einem Gewitter zu sehr aufgefrischt, sodass ich froh war, wenigstens die Fock weg bekommen zu haben.  Flaute und Regen ließen den Weg nach Rerik zur Ewigkeit werden. Die Windtage über Herrentag konnten dort jedoch super abgewettert werden, sodass ich mit Hermi, Andy, Michael eine Tolle Zeit verbrachte. An dieser Stelle Gute Besserung an Karsten, hoffe deinem Kopf geht es wieder besser. 

 

Weiter ging es mit Halt in Kühlungsborn und Warnemünde weiter Richtung Darßer Ort. Mit vollen Segeln wollte ich ums Kap, was beinahe in einer Katastrophe geendet wäre. Zwei Meter Wellen und Frischer Wind aus Ost waren zu viel des guten, meine Seekrankheit durch die letzte Nacht in der Dünung und fehlendes Frühstück taten sein übriges. Nach kleiner Krise, Telefonat mit Katrin und Stärkung in Form von einer Biwak Ration der Amerikaner(-> Gruß an die Technische Gruppe) ging es unter Motor erneut in Richtung Nothafen. Alles im Boot war in den Staufächern verpackt, genau wie ich in Neoprenanzug und Schwimmweste. 

 

Alles oder Nichts, entweder 3 Tage zurück nach Warnemünde Segeln oder dem nach Nord drehenden Wind ausweichen. V-Förmig ging es gegen die Welle an, bis ich etwa 3sm später wieder Kurs Süd einschlagen konnte. Hätte mich ein Welle seitwärts erwischt, wäre es ziemlich sicher das Ende der Reise gewesen. Alles ging jedoch gut, schlotternd vor Angst und Kälte kam ich mit Tränen vor Glück im Nothafen an, wo selbst die Fischer nicht schlecht staunten. Die Windtage ließen mich wieder zu Kräften kommen, sodass nach einer knappen Woche der Schlag um die Halbinsel Zingst nach Barhöft angegangen werden konnte.

Über Pfingsten besuchte mich Katrin und wir machten uns in Barth ein paar schöne Tage, da, wie soll es anders sein, der Wind nicht von seinen 5 Beaufort ablassen wollte. Die folgenden Tage lassen weniger Wind vermuten, sodass endlich weiter Richtung Rügen gehen kann.  

 

 

In diesem Sinne, Handbreit!